Maibaum 2013
am 30. April

 
In Hirschling wird traditionsgemäß alle zwei Jahre ein Maibaum aufgestellt. Der alte Maibaum wurde am 4. April umgelegt die Vereinstafel, die Kränze und die Krone wurden abmontiert. Anschließend zersägten die Vereinsmitglieder den Baum in Brennholzlänge.

Einige Tage vor dem Aufstellen wurden bei Sepp Feiertag die Wappen neu gestrichen sowie die Kränze ausgebessert. Die Malerarbeiten führten in erster Linie der Kommandant Peringer Stefan und Pex Theresa aus. Am 30. April wurde der von Hien Sepp gespendete Baum fachgemäß von Dollinger Johann und zahlreichen Helfern gefällt, entastet, geschält und abtransportiert. Hierfür musste jedoch ein zweiter Baum gefällt werde, da der erste den Qualtitätsanforderungen nicht entsprach.

Vor dem Feuerwehrhaus wurde der stattliche Baum anschließend gewaschen. Daraufhin transportierte ihn die Helfer zum Hien Hof, wo er von den Jungfeuerwehrlern mit reichlich Verpflegung bewacht wurde. Somit war ein Diebstahl ausgeschlossen. Der Tag des Aufstellens war für manche Feuerwehrler von einem straffen Zeitprogramm geprägt weil diese bereits am Vormittag am Florianifest der FFW Geiselhöring teilnahmen. Nachmittags wurde der Baum geschmückt. Pünktlich um 18 Uhr transportierten die örtlichen Vereinsmitglieder den Maibaum zu seinem Standort. Das Aufstellen erfolgte traditionell mit Scheren. Unter dem Kommando von Sepp Hien wurde der Baum in die Senkrechte gebracht und im Gestell fest verschraubt. Die Zuschauer belohnten die Anstrengung der Vereinsmitglieder mit Applaus. Anschließend fand im Vereinsheim eine Feier für die gesamte Dorfbevölkerung statt. Diese wurde mit einer kurzen Ansprache vom FFW Vorsitzenden Ludwig Pex eingeleitet. Er bedankte sich bei allen Helfern, Spendern und Besuchern insbesondere bei Irmgard und Josef Hien für die Spende des Baumes und Bereitstellung des Hofes, bei Hans Dollinger für das Umschneiden, den Transport und die Sicherung während des Aufstellens. Ein Dank gilt auch den jungen Vereinsmitgliedern für das Bewachen des Baumes, insbesondere dem Fahnenträger Markus Gregor für die Übernahme zahlreicher Aufgaben.

Text: Rudi Haslbeck
Bilder: Irmgard Hien


 
 
 

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